Formular für Kartenbestellung

Kartenbestellung für 2022.pdf
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     Nachzügler

Die Angelkartenbestellung mit den Unterlagen an mich senden Siegfried Bölle

Weiherstr.3a

79801 Hohentengen

 Wir werden im Frühling 

        2022

eine zweite Kartenausgabe machen.

    Siehe Homepage  

 

        Achtung 

Hochwasser Wutach 2021

VID-20210716-WA0000.mp4
MP3-Audiodatei [4.3 MB]

Schonzeit vom Aal

15. September bis 01. März und ein Schonmaß von 50 cm.

     Fisch des Jahres 2021

der Hering ( Clupea harengus

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         Pestizid-Studie: Die Fische sind doppelt belastet

«Schlimmer als befürchtet» , nennt der Schweizerische Fischerei-Verband SFV die Pestizid-Belastung der Schweizer und Deutschen  Gewässer aufgrund von zwei publizierten EAWAG-Studien. Besonders alarmiert ist der Fischerei-Verband, weil die Fische doppelt belastet sind. Der SFV verlangt angesichts des dramatischen Fischrückgangs umgehend wirkungsvolle politische Massnahmen für verstärkte Abklärungen und Transparenz beim Pestizideinsatz in der Agrarpolitik

Seriöser und wissenschaftlicher als eine Studie durch die Fachleute der EAWAG geht gar nicht! Umso schockierender sind die Ergebnisse der publizierten EAWAG-Studien über die Belastung durch Pflanzenschutzmittel in Gewässern landwirtschaftlich genutzter Einzugsgebiete. Die Studien weisen eine massive Beeinträchtigung empfindlicher Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen durch teilweise hohe Mengen mehrerer Pflanzenschutzmittel (PSM) gleichzeitig nach. «Diese Ergebnisse sind wirklich schockierend, da können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen» , sagt Roberto Zanetti als Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV.


Fische fressen vergiftete Nährstoffe
Was die Angler bisher vermutet haben, wird nun wissenschaftlich erhärtet: die doppelte Belastung der Fische! Einerseits fehlt wegen der Pestizide den Fischen genügend Nahrung, denn die Nährtiere für die Fische werden durch die Pflanzenschutzmittel arg dezimiert. Anderseits ist der Lebensraum der Fische vergiftet. Will heissen: Der Fisch schwimmt und trinkt im Pestizidwasser. «Die Fische sind also doppelt belastet», sagt Zanetti.

Politische Korrekturen dringend nötig
«Die viel zu starke Belastung des Wassers durch Pestizide ist eine Gefahr für Mensch und Tier. Das wollen und können wir nicht akzeptieren», sagt Fischerei-Präsident Roberto Zanetti. «Der Lebensraum der Fische ist ein Frühindikator für unseren Lebensraum! Wenn wir nichts oder zu wenig machen, geht es zuerst den Fischen an den Kragen. Sehr bald wird dann unsere Lebensgrundlage bedroht sein!»

Der geltende «Aktionsplan Pflanzenschutzmittel» des Bundes ist gemäss Fischerei-Verband gut gemeint, aber wenig wirkungsvoll. «Wir brauchen griffigere Massnahmen und das geht nicht ohne die Politik» , sagt Zanetti und spielt damit auf die Agrarreform 2022 (AP 22+) und die beiden hängigen Pestizidinitiativen an. Der SFV fordert deshalb umgehend vertiefte Untersuchungen zur direkten und indirekten Schädigung von Fischen durch die PSM-Mischungen. Er verlangt den Einbezug möglicher Mischungseffekte beim Zulassungsprozess und die Festlegung von Grenzwerten und Summengrenzwerten für PSM in Gewässern. Eine konsequente Kontrolle der Gewässerabstände muss sichergestellt werden und mit finanziellen Massnahmen wie der verstärkten Bindung von Direktzahlungen an ökologische Leistungen und Lenkungsabgaben auf PSM einhergehen.

Fischzählung  mit der Schule Rheinheim Klasse 5 am 02.06.2016

 

 

Gefahr für Wanderfische in der Wutach

 

 

Bilder von den beiden Schwellen bei denen das Wasser direkt auf eine Betonplatte stürzt und somit eine Gefahr für absteigende Fische ist. Auch für aufsteigende Fische und Kleinfischarten ist es ein unüberwindbares Hindernis.

Ich und die gesamte Vorstandschaft des ASV Lauchringen sind sehr dankbar für die in Aussicht gestellte Umbauarbeiten an der oberen Schwelle.

Auch für den Umbau in eine Rampe bei der unteren Schwelle wird ein wichtiger Beitrag für die Durchgängigkeit darstellen.

 Zu meiner großen Freude habe ich letzte Woche am Wutachufer diesen wunderschönen Edelkrebs ( 18cm lang) gefunden, der für eine gute Wasserqualität Indikator ist.

 

Stefan Eichkorn

Des Fischers Pflicht und Ehre

Verlängerung der Aalschonzeit?

In § 19 der Landesfischereiverordnung sind die Schonzeiten für den Aal geregelt.
Derzeit gilt eine ganzjährige Schonzeit in bestimmten Gebieten im Rhein und
Nebengewässern. Diese ganzjährige Schonzeit wurde im Jahr 2010 eingeführt zur
Umsetzung der EU-Aalverordnung und gilt nur bis zum 31.12.2012. Wir berichteten
dazu in der Verbandszeitschrift, siehe auch Aalverordnung.

Das Landwirtschaftsministerium plant jetzt die Verlängerung der ganzjährigen Aalschonzeit bis zum 31.12.2015.

Das VFG-Präsidium lehnt derzeit eine Fortsetzung der bisherigen Schonzeitregelung ab, da keine Untersuchungsergebnisse zu den Auswirkungen derselben vorgelegt werden können.

Wir können unseren Mitgliedern nicht erklären warum in Rheinland-Pfalz im Rhein Aale gefangen werden dürfen, ab der Flussmitte in Baden-Württemberg aber eine ganzjährige Schonzeit gelten soll. Ebenso können wir auch im betroffenen Neckarabschnitt in der bisherigen Regelung keinen erklärbaren Sinn sehen.

Einzelne Teilerwerbsfischer erhalten aufgrund der Aalschonzeit Pachtnachlässe, Fischereivereine nicht.

Da im Rheineinzugsgebiet weiterhin in Kraftwerksturbinen Aale verletzt und getötet werden, eine Kormoranvergrämung aufgrund von Schutzgebietsregelungen nicht möglich ist, macht auch ein totales Fangverbot durch die Fischerei keinen Sinn.

Wir halten einen Aalschutz für richtig und unterstützen diesen. Dazu sollten aber zunächst Verbände, Fischereiverwaltung und Ministerium über die weiteren Schritte auf fachlicher Grund- und Faktenlage beraten.

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